On the road: Flowtrail Kreuzberg, Rhön

07
Jan
Roadtrip: Flowtrail Kreuzberg, Rhön | Bikeparks in Bayern
Roadtrip: Flowtrail Kreuzberg, Rhön | Bikeparks in Bayern
  • Trail-Bauer
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  • e-Bike Parcours . Enduro . Flowtrail . Freeride . TRAILS .

Unterwegs in der Off-Season! Trail- Check des Flowtrail Kreuzberg, Rhön.

Der Flowtrail ist eine öffentliche Sportanlage, die allen privaten Nutzern kostenfrei zur VerfĂŒgung steht.
Sportpark in Bischofsheim an der Rhön, Bayern

Nette, einfache Mountainbike Trails mit ein paar North Shore Elementen.

Die Rhön bietet mit seinem 1000 km langem Mountainbike Routennetz eine Vielzahl an wunderschönen Touren. Sei es fĂŒr flowiges Biken auf Forst und Waldwegen oder auf einer knackigen Trailtour. Mitten in Deutschland gelegen und mit seiner einmaligen Kulturlandschaft perfekt geeignet fĂŒr gefĂŒhrte Mehrtagestouren, Trail Camps, Fahrtechnik Kurse und Workshops. HĂŒtten zur Einkehr und Übernachtung gibt es reichlich und viele Gastronomen sind auf Biker aller Art eingestellt. Diverse Bikeshops helfen Euch gerne mit Leihbikes oder Ersatzmaterial aus, fĂŒr den Fall der FĂ€lle. Quelle: http://www.flowtrail-kreuzberg.de/

Bikeparks in Bayern


Flowtrail Definition

(Quelle: www.dimb.de)
Flowtrails sind neue Wegetypen, die entweder extra fĂŒr Biker angelegt werden oder durch Modifizierung eines geeigneten vorhandenen Wegs entstehen. Das Flowtrail-Konzept orientiert sich in weiten Teilen an dem IMBA FlowCountryTrail-Konzept. Das Konzept wurde durch die DIMB modifiziert und auf deutsche VerhĂ€ltnisse zugeschnitten. Dabei nehmen die Streckenanlage und der Streckenverlauf eine zentrale Rolle ein.

Der wellige Verlauf lĂ€sst Achterbahn-Feeling aufkommen und die vielen spielerischen Elemente, die auch ohne exzellente Fahr- oder Sprungtechnik gemeistert werden können, zaubern Tourenbikern bis Freeridern gleichermaßen ein breites Grinsen in das Gesicht. Durch die FĂŒhrung unmittelbar parallel zu ohnehin frequentierten Hauptwegen wird die Abstimmung mit dem Forst, dem Naturschutz und anderen beteiligten Stellen erleichtert und die Akzeptanz bei JagdpĂ€chtern wird erhöht. Denn so hĂ€lt sich die Belastung fĂŒr die Umwelt in einem vertretbaren Rahmen.anliegersurfen

Der Bau ist maschinell oder auch in Handarbeit. Die große Biker-Umfrage 2010 der DIMB mit fast 10.000 Teilnehmern hat zu Tage gebracht, dass 75% der Biker flowige Trails lieben. Damit sind die neuen Flowtrails die optimale Möglichkeit, die grĂ¶ĂŸte Biker-Zielgruppe zu erreichen, Regionen fĂŒr den MTB-Touristen aufzuwerten und nachhaltig am Markt zu etablieren.

Zudem sind Flowtrails hervorragend geeignet, in konfliktbehafteten Gebieten eine funktionierende Besucherlenkung zu installieren, die ohne Verbote auskommt. Denn dieses Trailangebot wird von der ĂŒberwiegenden Mehrheit der Biker der langweiligen Forstpistenabfahrt mit FußgĂ€ngerslalom vorgezogen. Die DIMB berĂ€t Flowtrail-Interessenten und bietet ab 2012 eine bundesweite Zertifizierung derartiger Strecken an. Die Kriterien zur Zertifizierung eines Premium-Flowtrails finden Sie hier:

Zertifizierung Flowtrail

(Quelle: DIMB (pdf) / Werde Mitglied der DIMB – Deutsche Initiative Mountainbike e.V.)
1. Streckencharakter: Premium-Flowtrails sind fĂŒr Jedermann flĂŒssig zu durchfahrende Bikerstrecken mit mĂ€ĂŸigem GefĂ€lle, kleinen Gegenkurven, Anliegern und welliger StreckenfĂŒhrung zur Erzeugung des typischen AchterbahngefĂŒhls.
2. LĂ€nge der Flowtrailabschnitte: mindestens 500 Meter am StĂŒck
3. Breite: ein Flowtrail sollte als Pfadspur von bis zu 1 Meter Breite angelegt sein (bei maschinellem Bau bis 1,5 Meter); ggfs.
werden verschiedene Varianten durch Wegteilungen zu verschieden schweren Elementen gefĂŒhrt.
4. Untergrund: möglichst naturbelassene Pfadspur; Befestigungen zur verbesserten Haltbarkeit sind möglich.
5. GefÀlle: in der blauen Linie darf / der roten Linie sollte ein GefÀlle von maximal 18% / durchschnittlich ca. 8% auftreten.
6. Verteilung Abfahrten / Auffahrten: Anteil Abfahrtsstrecke mindestens 85% / Auffahrten maximal 15%
7. Einteilung Schwierigkeitsgrade: Die Strecke muss fĂŒr alle Könnensstufen fahrbar sein. Kurze Wegteilungen fĂŒr verschiedene Schwierigkeitsgrade sind möglich. Diese Abschnitte werden von
blau (Einsteiger) ĂŒber rot (Fortgeschrittene) bis schwarz (Experten) auf der Strecke gekennzeichnet. Alle Hindernisse mĂŒssen umfahrbar sein. Gefahrenstellen werden ausgeschildert.
8. Fahrtechnikelemente /
Schwierigkeitsgrad blau: Anlieger bis 50 cm Höhe, leichte Wurzelpassagen, leichte Steinpassagen, leichte Northshores, Wellen
rot: Anlieger bis 70 cm Höhe, Wurzelpassagen, fahrbare Steinfelder, kleine SprĂŒnge / Drops und Kicker bis 40cm Höhe (nicht steil und durch dahinter gesetzte Landung ĂŒberrollbar), kurvige Northshores bis 1,0m Höhe, Wellen
schwarz: Anlieger bis 100 cm Höhe, Wurzelpassagen, schwere (ggfs. ĂŒberspringbare) Steinfelder, grĂ¶ĂŸere SprĂŒnge und Drops bis 2 Meter Höhe, schmale, höhere Northshores (>1,0m Höhe), Pumptrackelemente, SteilwĂ€nde
9. HÀufigkeit der Flowtrail-Elemente:Je nach FlowtraillÀnge sollte alle 50 bzw. 100 Meter eines der oben beschriebenen Elemente angebracht werden.
10. Markierung Gefahrenstellen:GefÀhrliche Elemente und Passagen sind mit schwarzer Markierung und ggfs. weiteren eindeutigen Hinweistafeln zu kennzeichnen.
11. Infomaterial:Fahrtechnikelemente und Schwierigkeitsgrade werden auf Hinweistafeln und ggfs. auf einer Website oder anderem Infomaterial beschrieben und dargestellt.
12. Sanftes HeranfĂŒhren:Ein Übungsparcours oder kurze Übungsstrecke (100m LĂ€nge) sollte eingerichtet sein, der/die in ruhiger AtmosphĂ€re und losgelöst von dem Betrieb auf der Flowtrailstrecke die Möglichkeit bietet, sich ohne Gefahr fĂŒr sich und andere, an die Streckenelemente heranzutasten.
13. Hinweise fĂŒr andere Wald-/Bergbesucher:Diese sind durch Beschilderung zu warnen und ggfs. durch bauliche Maßnahmen zu schĂŒtzen (z.B. Bremsschikanen an Kreuzungen).
14. Naturschonende StreckenfĂŒhrung: In der Regel empfiehlt sich eine StreckenfĂŒhrung unmittelbar parallel zu ohnehin frequentierten Hauptwegen oder Forststraßen (in 2-30 Meter Abstand).
15. Rettungsdienst: Die Strecke muss mit RTW problemlos erreichbar sein. Der lokal zustĂ€ndige Rettungsdienst muss in die Strecke eingewiesen sein. Biker sind mit geeigneten Medien auf „Verhalten im Notfall“ hinzuweisen.
16. Genehmigungen / Abstimmungen: Die Vorgaben des EigentĂŒmers, des behördlichen Naturschutzes, der Forstverwaltung, des Wasserschutzes und anderer zu beteiligenden Behörden sind bei Planung und Bau zu beachten und sind durch behördliche Genehmigung zu belegen. Die Interessen der JĂ€gerschaft und – sofern eingebunden – des Verbands-Naturschutzes (z.B. BUND, NABU) sind ggfs. zu berĂŒcksichtigen.

DIMB Mitgliedschaft – Werde Mitglied!

Wir von Turbomatik Bikeparks unterstĂŒtzen die DIMB mit unserer Mitgliedschaft und lassen die Vorgaben/Empfehlungen in unser Streckendesign einfließen.
Die DIMB leistet sehr gute Arbeit – werde auch Mitglied und setz Dich fĂŒr die Legalisierung und Schaffung von Mountainbike- Trails ein!
Die Mitgliedschaft lohnt sich doppelt, denn viele Shops, wie auch www.turbomatik.de, gewĂ€hren Dimb-Mitgliedern Rabatte und VergĂŒnstigungen!

Flowtrails Deutschland

Liste von Flowtrails und Trailparks in Deutschland und Europa (DIMB und weitere …)

Flowtrail Bad Endbach – www.flowtrail-bad-endbach.de

Flowtrail Stromberg – www.flowtrail-stromberg.de/

Flowtrail Kreuzberg – www.flowtrail-kreuzberg.de

Flowtrail Ottweiler – www.flowtrail-ottweiler.de

Emser Flowline – www.emserbikepark.de

Flow Country Trail Geißkopf – www.bikepark.net

TrailCenter Rabenberg – www.trailcenter-rabenberg.de

Trailground Brilon – www.bike-arena.de/TrailGround-Brilon

Trailpark Winterberg – www.bike-arena.de/Trailpark-Winterberg

Freeride Willingen – http://Bikepark Willingen – www.ettelsberg-seilbahn.de/

Petzen Flow Country Trail – www.petzen.net

TeĂ€re Line Sölden – www.soelden.com/bike-republic-soelden